Zwischen Fake News und Fakten
In den Herbstferien auf eine Tagung nach Frankfurt? Neue Erfahrungen machen und viel lernen? Und ganz nebenbei noch neue Leute kennenlernen? Diese Erfahrung haben zwei unserer Redakteurinnen gemacht!
Wir waren bei der Tagung ,,In medias res lll“ von young leaders dabei. Beworben dafür haben wir uns schon Mitte September. Young leaders ist ein Unternehmen, das junge Leute im Alter von 15 – 21 Jahre fördert, die sich für andere Menschen, also ehrenamtlich, engagieren. Auf der Tagung ging es um Medien und den Qualitätsjournalismus und darum, wie man Fake News erkennen kann.
Die Tagung begann am Freitag, den 10.10.2025, im Haus der Jugend in Frankfurt. Nachdem wir alle gut angekommen und die Zimmer zugeteilt worden waren, gab es Abendessen. Anschließend haben wir noch ein paar Infos zu der Veranstaltung bekommen, uns vorgestellt und ein Gespräch mit Corinna Budras von der FAZ geführt. Dort ist sie Wirtschaftskorrespondentin. Dabei haben wir uns über vieles ausgetauscht, unter anderem auch darüber, wie Redakteure an ihre Informationen kommen. Nach dem Gespräch konnten wir noch an einer Stadtführung teilnehmen, bei der wir einige Eindrücke von Frankfurt bekamen, wie zum Beispiel den Kaiserdom, den Römer und die Altstadt, aber auch die beeindruckende Skyline im Dunklen.
Nachdem wir am Samstagmorgen in der Jugendherberge gefrühstückt hatten, liefen wir zum Dominikanerkloster, in dem wir getagt haben. Angefangen mit einem Gespräch mit Andreas Hain, der beim SWR 3 arbeitet und uns ein paar Eindrücke von seinem bisher Erlebten als Journalist gegeben hat, ging es nach einer 30-minütigen Pause weiter mit einem Gespräch mit Gerald Braunberger. Herr Braunberger ist einer der vier Herausgeber der FAZ und berichtete, inwieweit KI bei Artikeln genutzt werden darf, was mit Papierzeitungen vermutlich in der Zukunft passieren wird und gab uns Tipps für Artikel, z. B. zu der Schwierigkeit, Artikel so zu gestalten, dass sie überhaupt gelesen werden. Anschließend konnten wir uns mit einem leckeren Mittagessen stärken, bevor wir an einem weiteren Workshop mit Andreas Hain teilnahmen, in dem er uns gute Tipps mitgab, wie wir Fake News erkennen, was gute Quellen sind und was die Unterschiede zwischen Offline- und Onlinerecherchen sind. Ein Satz, der uns besonders in Erinnerung geblieben ist: Online findest du Hinweise, offline aber Geschichten.
Abends sind wir alle noch bei „Hans im Glück“ essen gegangen, was auch sehr lecker war.
Danach hatten wir die Zeit noch zur freien Verfügung und sind in einer ziemlich großen Gruppe auf den Main Tower gegangen. Auf dem Weg haben wir uns alle gut verstanden und auch unterhalten. Auch wenn die Schlange ziemlich lang war, haben wir uns angestellt und es nicht bereut, da der Ausblick echt beeindruckend war. Natürlich wurden viele Fotos gemacht. Dieser Ausflug in sehr angenehmer Atmosphäre wird uns lange in Erinnerung bleiben.
Der Sonntag war dann leider auch schon der letzte Tag unserer Tagung und ging auch schnell vorbei. Wir hatten als Erstes ein Gespräch mit Lena Ganschow, die Wissenschaftsjournalistin beim BR ist. Sie erzählte uns, was sie schon alles dank ihres Jobs erlebt hat und wie eine Recherche abläuft oder auch wie lange sie dauert. Außerdem erzählte sie uns, wie sie zum Journalismus gekommen ist, und wieder einmal konnten wir auch Fragen stellen. Nach einer 30-minütigen Pause hatten wir das letzte Gespräch der Tagung mit Julia Ruhs. Sie erzählte uns auch zuerst etwas über ihren Werdegang und beantwortete unsere Fragen, vor allem zu dem Vorfall zu ihrer Sendung „Klar“ und dem NDR.
Zum Abschluss haben wir in der Tagungsstätte noch Mittag gegessen und uns dann voneinander verabschiedet. Rückblickend können wir sagen, dass wir viele neue Eindrücke erlebt und viel Neues gelernt haben.
