Von der Schwalm in die Großstadt – die 10C war in Berlin

Bei mittelmäßigem Wetter starteten wir am 15.09.2025 mit dem Zug Richtung Berlin in unsere Klassenfahrt. Untergebracht waren wir im a&o Hostel Berlin Mitte in 2er und 4rer Zimmern. Am selben Tag machten wir bei schönem Wetter eine Stadtführung und konnten so schon einige interessante Eindrücke sammeln. Gestartet sind wir am Brandenburger Tor, wo wir geschichtliche Informationen bekommen haben. Wir konnten das Hotel Adlon sehen, in dem schon viele Prominente Gäste übernachtet haben, unter anderem Michael Jackson. Anschließend fuhren wir mit der U-Bahn zur Museumsinsel und hatten dort von der Dachterrasse des Humboldt Forums einen beeindruckenden Blick auf Berlin.

An den nächsten Tagen stand viel auf dem Programm: Mauermuseum, Spionagemuseum, Illuseum und ein Highlight bei vielen von uns, aber nicht allen, das Dungeon. Im Mauermuseum wurden wir über die geschichtlichen Geschehnisse an der Berliner Mauer aufgeklärt und erhielten somit einen Einblick in die Geschichte Berlins. Das Spionagemuseum ist ein interaktives Museum, in dem die Spionage von damals und heute dadurch verdeutlicht wird, dass man selbst zum Spion oder zur Spionin wird. Coole Bilder mit optischer Täuschung konnten wir im Illuseum machen, denn dort gab es viele Räume mit Täuschungen, Spiegeln und Illusionen. Die düstere Geschichte Berlins vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert erlebten wir hautnah im Dungeon. In den verschiedenen Räumen haben einige von uns gelacht, andere geschrien. Am Dienstagabend hatten wir die Möglichkeit, freiwillig das Musical „Romeo und Julia- Liebe ist alles“ zu besuchen, was für viele ein Highlight der Klassenfahrt war. Immer wieder laute Jubelschreie, wenn ein Strike gelang, hörten wir beim Bowling am Mittwochabend. Auch der Bundestag stand auf unserem Programm, sowie ein Besuch der Kuppel. Unsere Klasse sprach mit einem Mitarbeiter von Philipp Rottwilm, denn er selbst war leider verhindert. Er erklärte uns den Ablauf der Sitzungswoche und wir konnten unsere im Unterricht vorbereiteten Fragen stellen. Den Donnerstagnachmittag hatten wir zur freien Verfügung, um Berlin nochmal in Kleingruppen weiter zu erkunden.
Das Essen im Hostel war nicht sehr abwechslungsreich. Es bestand oft aus Nudelgerichten, worüber viele von uns nicht erfreut waren. Trotz des Essens und den ungewohnt hohen Schrittzahlen pro Tag ließen wir uns nicht unterkriegen, zum Beispiel, wenn wir aus Versehen eine Station mit der U-Bahn zu weit fuhren oder sogar in die verkehrte Richtung. Für uns alle war der letzte Abend noch einmal aufregend, denn um 23:30 Uhr war ein Feueralarm, welcher sich glücklicherweise als Fehlalarm entpuppte. Später erhielten einige von uns eine Nachricht auf ihrem Handy, dass in 1,3 km Entfernung eine Weltkriegsbombe gefunden wurde und diese entschärft werden sollte. Zum Glück mussten wir nicht evakuiert werden. Nach dieser Nacht fuhren wir am nächsten Tag gegen Mittag auch schon wieder mit dem Zug nach Hause.

Abschließend können wir sagen, dass diese aufregende, interessante und abenteuerliche Klassenfahrt uns allen gut in Erinnerung bleiben wird!

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